Spinone Italiano un compagno di vita
Spinone Italiano un compagno di vita
Züchter im Mitglied im SICD Fördermitglied bei
SICD Spinone – Italiano - Club Deutschland e.V. Zuchtbuchstelle Sonja Schmitt Auf der Höhe 15 56843 Irmenach Telefon: 06541 810185 Fax: 06541 810184 Email: schmitt.sonja@email.de Empfehlungen SICD bzgl.Idiopathischer Epilepsie Stand 06.07.2016©SICD Aktualisierte Empfehlungen bezüglich der Zucht der Rasse Spinone Italiano im SICD betreffs Epilepsie Stand: 06.07.2016 Der SICD empfiehlt seinen Züchtern bezüglich Epilepsie folgendes Vorgehen in der Zucht zu beachten – bezugnehmend auf einen Artikel von Dr. Cathryn Mellersh, AHT 24.06.2016 (http://www.italianspinone.eu/index.php/health/health-forms/294-aht-breeding-advice) Zuchtempfehlung der Zuchtbuchstelle / Zuchtkommission bezüglich der Erkankung „Idiopathische Epilepsie beim Spinone Italiano“ im SICD Der SICD weist - bezugnehmend auf den oben genannten Artikel - ausdrücklich darauf hin, dass andere Zuchtempfehlungen im Moment nicht gegeben werden können, da weder bekannt ist, welche Gene an der  Vererbung der Epilepsie beim Spinone Italiano beteiligt sind noch der Vererbungsweg geklärt ist. Deswegen sind die folgenden Ausführungen lediglich Empfehlungen, um nach Möglichkeit das Auftreten einer Epilepsie bei den Nachkommen zu vermeiden. Da die Epilepsie beim Spinone Italiano verbreitet ist,  kann es nicht im Sinne der genetischen Vielfalt der Rasse sein (v.a. einer Rasse, deren Genpool recht klein ist), alle Hunde, die aus Linien stammen, in denen idiopathische Epilepsie aufgetreten ist, vollständig aus der Zucht zu eliminieren, da dies die genetische Vielfalt drastisch einschränken würde sowie vermutlich im Zuge dessen andere genetisch bedingte Erkrankungen auftauchen würden. So wurde diese Empfehlung von der Zuchtleitung und der Zuchtkommission des SICD auf Basis der Empfehlung von Dr. Cathryn Mellersh erarbeitet, um nach Möglichkeit das Auftreten von Idiopathischer Epilepsie zu vermeiden – dennoch ist nach jetzigem Stand der Dinge nicht vollkommen auszuschliessen, dass es auch bei Einhaltung der Empfehlungen zu Verpaarungen kommen kann, bei deren Nachkommen Epilepsie auftritt. Die Empfehlung lautet folgendermassen: 1.) Mit einem Hund, der selbst an Idiopathischer Epilepsie erkrankt ist, sollte auf gar keinen Fall gezüchtet werden. 2.) Bei Hunden, die in der Verwandschaft (Verwandschaft innerhalb der ersten und zweiten Generation) Hunde aufweisen mit Idiopathischer Epilepsie (Geschwister, Nachkommen, Eltern), sollte folgendes in der Verpaarung beachtet werden: a. Die Hunde, die verpaart werden sollen, sollten über mindestens drei Generationen keine gemeinsamen Vorfahren im Pedigree haben b. Wenn aus der Verpaarung betroffene Hunde hervorgehen, sollte mit dem betroffenen Elterntier nicht mehr gezüchtet werden. c. Zusätzlich zu 2a) und 2b) empfiehlt der SICD: in den ersten zwei Generationen des ausgewählten Zuchtpartners sollte nach Möglichkeit kein nachgewiesener Fall von Idiopathischer Epilepsie in der Verwandschaft (Geschwister, Nachkommen, Eltern) vorkommen. 3.) Ist aus einer Verpaarung ausschliesslich ein (sprich, es sind nicht mehrere Welpen im Wurf betroffen!!!) Welpe gezüchtet, der Idiopathische Epilepsie aufweist, muss für die Elterntiere unbedingt beachtet werden: a. Nicht die gleiche Verpaarung vornehmen, die einen Epileptiker hervorgebracht hat, sprich – keine Wurfwiederholung. b. In der neuen Verpaarung sollte über mindestens drei Generationen kein gemeinsamer Vorfahre sein. c. Zusätzlich zu 3a) und 3b) empfiehlt der SICD: in den ersten zwei Generationen des ausgewählten Zuchtpartners sollte nach Möglichkeit kein nachgewiesener Fall von Idiopathischer Epilepsie in der Verwandschaft (Geschwister, Nachkommen, Eltern) vorkommen. d. Sollten aus einer zweiten Verpaarung betroffene Hunde – auch wenn es nur einer ist – hervorgehen, sollte mit dem entsprechenden Elterntier auf gar keinen Fall mehr gezüchtet werden! Stand: 06.07.2016 Zuchtbuchleitung und Zuchtkommission SICD Quelle: Dr. Cathryn Mellersh, AHT 24.06.2016